08.11.2013: Seniorenunion unersetzlicher Bestandteil der CSU

Die Vorsitzende der Seniorenunion der Stadt Neumarkt, Hela Buchner, und Stellvertreter Karl-Heinz Stöckle vertraten die ältere Generation bei der Landesversammlung mit Neuwahlen in Ingolstadt.

Bei einer gemeinsamen Vorstandssitzung von Stadt und Kreis mit Kreisvorsitzendem Konrad Heck, den Stellvertretern Petra Roll und Siegfried Wohlmann, berichteten sie und stellten sich der Diskussion mit den Senioren. Ministerpräsident Horst Seehofer betonte in seiner Rede die große Bedeutung der Senioren innerhalb der Gesellschaft, aber auch innerhalb der CSU. Er anerkannte genauso wie die Delegierten das politische Interesse und Engagement der älter werdenden Generation. Beim Stabwechsel in der Landesführung trat Prof. Dr. Konrad Weckerle nicht mehr an. Nachfolger wurde der frühere Wissenschaftsminister und MdL Dr. Thomas Goppel. Ziele seien u. a. gerechte Renten für Männer und Frauen, eine bessere Absicherung in der Pflege und eine Wahrung des deutschen Gesundheitsstandards. Zum anderen war auch der Gesprächsrunde wichtig, dass die Senioren als Bestandteil der Gesellschaft mit Ideen, Einsatz und kraftvoller Umsetzung der Absichten zu Gunsten der Älteren wahrgenommen werden. Stellvertreter von Dr. Goppel wurde Jürgen W. Heike aus Coburg, früherer Staatssekretär und MdL. Beide Spitzen vereinen eine Menge Erfahrung, die der CSU nur gut tun kann, wie Buchner betonte.

Schließlich kam man auf Probleme Neumarkts zu sprechen: U. a. sei Neumarkt keineswegs eine besonders behindertenfreundliche Stadt. Pflastersteine mit viel zu großen Rillen und Erhebungen machten manche Begehung und Fahrt mit dem Rollwägelchen und mit dem Rollstuhl teils unmöglich. Wo seien Toiletten für z. B. Behinderte zu finden? Hinweisschilder fehlen. Man wolle in Bälde ein Gespräch mit Verantwortlichen suchen. Die Runde stimmte der Aussage von Goppel zu: „Wir lesen täglich, was wir für Benachteiligte tun, und verschweigen mehr und mehr die Anliegen der Älteren." Damit sich das auch vor Ort ändert, dazu wolle die Seniorenunion beitragen.