20.07.14 Landrat beim Grillfest der CSU-Ortsverbände Stadtnorden, Altenhof-Kohlenbrunnermühle, Holzheim, Stadtmitte und der Frauenunion


v.l.n.r.: Oliver Schlereth, Maria Denk, Birgit Gärtner, Willibald Gailler

Landrat Willibald Gailler will mit Schwerpunktsetzungen in den Bereichen Haushalt, Verkehr, Bildung, Wohnungsbau und einem positiven Wirtschaftsumfeld den Landkreis Neumarkt weiter voran bringen. Das kündigte der Landrat bei einem Impulsreferat im Rahmen des Grillfestes der CSU-Ortsverbände Stadtnorden, Altenhof-Kohlenbrunnermühle, Holzheim und Stadtmitte, sowie der Frauenunion auf dem LGS-Gelände an.

Neben Willibald Gailler konnte CSU-Ortsvorsitzender Oliver Schlereth auch Bundestagsabgeordneten Alois Karl, Bürgermeister a.D. Arnold Graf, die stellvertretende Landrätin Heidi Rackl, die Stadträte Dr. Heinz Sperber, Helmut Jawurek (zugleich Kreisrat), Peter Ehrensberger, Birgit Gärtner, Elfriede Meier und Robert Renker (zugleich CSU-Stadtverbandsvorsitzender) begrüßen.

Wir brauchen eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur. das erlebe ich in meiner Funktion als Landrat jeden Tags aufs Neue. Dies gilt hinsichtlich des Ausbaues der B299 von Neumarkt bis Berching. Hier muss unser Ziel ein dreistreifiger Ausbau sein. Dies gilt für einen neuen Autobahnanschluss bei Traunfeld. Hier führe ich bereits Gespräche mit unserem Nachbarlandkreis. In beiden Fällen bitte ich unseren heute anwesenden Bundestagsabgeordneten Alois Karl um seine Unterstützung. Wir müssen zugleich die Anbindung von Neumarkt über Freystadt zur Autobahnanschlussstelle Hilpoltstein massiv verbessern. Hier ist der Freistaat Bayern ebenso gefordert, wie bei der Verlängerung der bestehenden S-Bahn-Strecke von Nürnberg nach Neumarkt“, machte Willibald Gailler in einem Impulsreferat klar.

Einen weiteren Schwerpunkt will der Landrat im Bereich Bildung setzen. Den Neubau des Willibald-Gluck-Gymnasiums sieht er auf einen guten Weg. dabei will er auch am Abriss des alten WGG festhalten. Für das sonderpädagogische Zentrum in Parsberg ist er zuversichtlich, dass dieses in überarbeiteter Form 2016 in Betreib gehen kann und dabei Maßstäbe im Bereich der Inklusion setzen werde. Auch für das sonderpädagogische Zentrum in Neumarkt am Theo-Betz-Platz werde er sich für eine Fortentwicklung einsetzen. Er favorisiere dabei einen Neubau nahe der Woffenbacher Straße, da hier gute Synergieeffekte mit der Mittelschule West möglich wären, erläuterte Willibald Gailler.

Diese Investitionen in Bildung sind Investitionen in die Zukunft unserer Heimat. Zugleich wollen wir aber auf strikte Haushaltsdisziplin achten. Derzeit liegen wir bei der Kreisumlage deutlich unter den Sätzen des Landkreises Roth oder Nürnberger Land. Wir wollen, dass dies auch künftig so bleibt, damit unsere Städte und Gemeinden ausreichend Geld für eigene Zukunftsinvestitionen haben. Dies gilt sowohl in der Ausweisung von Gewerbeflächen als auch von Bauland. Ich weiß aus vielen Gesprächen, wie wichtig es für Unternehmen ist, dass sie an bestehenden Standorten noch Entwicklungsmöglichkeiten haben. Hier sind die Städte und Gemeinden gefordert, dies aktiv zu betreiben. Wir als Landkreis unterstützen eine wirtschaftsfreundliche Politik gerne. Ähnliches gilt im Bereich des Wohnungsbaus. Der beste Weg, Fachkräfte in unsere Region zu holen und zu halten, ist, wenn sie hier Wohneigentum erwerben können. Deshalb ist es so wichtig, dass hier ein ausreichendes Angebot an bezahlbaren Baugrundstücken vorgehalten wird. Seitens des Landratsamtes werden wir dies als Planungs- bzw. Aufsichtsbehörde im Zusammenpiel mit der jeweiligen Kommune aktiv voranbringen“, kündigte der Landrat an.

Anschließend stellte sich Willibald Gailler den Fragen der rund 40 Besucher, bevor ihn Oliver Schlereth (Stadtnorden), Maria Denk (Stadtmitte) und Birgit Gärtner (Frauenunion) mit einem Geschenkkorb verabschiedeten.

Danach gab es noch für das leibliche Wohl der Gäste Steaks und Würstchen vom Grill, später Kaffee und Kuchen.