11.09.2014 CSU und Architekten im Gespräch

Die CSU-Stadtratsfraktion fährt weiter ihren Kurs des Dialogs mit Institutionen, Organisationen und dem Bürger. So besuchte sie kürzlich den vom Architekturbüro Berschneider und Berschneider geplanten und nunmehr fertig gestellten Bau am Viehmarkt 10, dessen Grundstück käuflich erworben wurde. Johannes Berschneider lag mit der CSU auf einer Linie: Aus städtebaulicher Sicht sei es sinnvoll und geboten, Baulücken zu schließen und Häuserfronten zu vervollständigen. Solche Vorhaben leisteten einen Beitrag zur Belebung der Altstadt durch attraktiven neuen Wohnraum.

Vor Erwerb des Grundstücks durch Berschneider hatte die CSU mehrmals gefordert, die Planungen der Stadt wegen der zu hohen Kosten einzustellen. Der Forderung kam man durch Stadtratsbeschluss schließlich nach. Insofern wurde  wieder bewiesen, dass private Bauleute ein Grundstück preiswerter und trotzdem in hoher qualitativer Art bebauen können.

In diesem Zusammenhang sei der Antrag der CSU zu sehen, dass bei künftigen Bauvorhaben der Stadt Generalunternehmer eingesetzt werden sollen, wie Fraktionsvorsitzender Markus Ochsenkühn informierte. Um die Wohnbebauung und Sanierung auch bei privaten Grundstücken in der Altstadt anzukurbeln, sollte geprüft werden, ob Vorgaben und Anforderungen der Stadt noch zeitgemäß bzw. doch überzogen sind.

Ein Neubau in einer Baulücke hebe auch die Baukultur erheblich, ergänzte Architekt Berschneider, und solle in enger Abstimmung mit dem Stadtbauamt vollzogen werden. Zu berücksichtigen sei zwingend der Höhenentwicklungsplan der Stadt. Im konkreten Fall des Gebäudes am Viehmarkt wurde durch Grundstücksbereinigung die Engstelle an der Pulverturmgasse um 20 cm aufgeweitet. Das neue Gebäude wird genutzt als Wohnhaus zur Vermietung, es umfasst 205 qm auf drei Ebenen und bietet zwei PKW-Stellplätze im Haus, so Berschneider.