CSU hat Aktives Neumarkt zu Gast: Fundamentalkritik am städtischen Handeln

Die CSU-Stadtratsfraktion fährt mit ihrer Linie fort: Auf Grund gegenseitiger Informationen, Vorstellungen und Absichten auf der Basis von offener Kommunikation mit Organisationen, Verbänden und Vereinen will man noch intensiver für die Bürger Neumarkts wirken. Roland Kittel, City-Manager, und Rita Großhauser, stellvertretende Vorsitzende von „aktives Neumarkt“ berichteten über die Situation ihrer Arbeit, die im Verein Ende 2009 begonnen hat.

Fraktionsvorsitzender Markus Ochsenkühn erläuterte das übergeordnete Ziel der Zusammenarbeit im Sinne von Verbesserung: So sollte das Marketing der Stadt Neumarkt in enger Kooperation mit Stadtverwaltung und politischen Entscheidungsträgern betrieben werden.

Roland Kittel stellte die vielfältigen Aufgabenbereiche vor, wie die Planung und Organisation von kurz- und langfristigen, einmaligen und wiederkehrenden Aktionen und Veranstaltungen, den Aufbau und die Pflege eines regionalen und überregionalen Netzwerks wie gezielte Weiterentwicklung im Bereich Flächenmanagement.

 

Der Verein zähle derzeit 127 Mitglieder und finanziere sich mit deren Beiträgen, die von der Stadt aufgedoppelt würden. Angestrebt würden eine höhere Mitgliederzahl, wesentlich mehr Finanzmittel und vor allem Personal. In vergleichbaren Städten könne bei guter Ausstattung sehr viel mehr geleistet werden.

 

Auch der Neue Markt wurde nicht ausgeklammert, er müsse so gestaltet und verwaltet werden, dass er der Innenstadt gut tue. Die geplante Anbindung des Unteren Marktes an den Neuen Markt wird begrüßt und man hofft auf eine stärkere Frequentierung der Marktstrasse.

 

Weitere Probleme seien im Leerstandsmanagement zu sehen. Es gäbe große Brachflächen mit wenig Aussicht auf positive Änderungen. Hier erhofft man sich Verbesserung, dass nach dem Stadtratsbeschluss für Grundstückssanierungen, die im Besitz der Stadt sind, auch Privatbesitzer nachziehen würden.

 

Die CSU begrüßt die Arbeit von Aktives Neumarkt, um die Stadt attraktiv und über die Region hinaus bekannt zu machen, als einen sehr wichtigen Baustein im Stadtmarketing. Als eine wiederholt gelungene Veranstaltung kann das kürzlich stattgefundene Weinfest gesehen werden. Unverständlich ist, dass Bescheide der Verwaltung erst wenige Tage oder am Tag der Veranstaltung einträfen. Diese Tatsache verhindere eine rechtzeitige Reaktion bei Erfordernis und erschwere nur die Arbeit.

Die CSU wünscht sich außerdem, das Logo und Motto Starke Stadt u.a. auch für Aktives Neumarkt zugänglich zu machen, um ein einheitliches Bild nach außen zu geben. Außerdem sollte über eine Erweiterung der Befugnisse für den Citymanager nachgedacht werden, die ein effizienteres und schnelleres Handeln ermöglichen würden.

 

Zur Innenstadt gab es kaum Unterschiede in der Auffassung der Gestaltung von Oberem und Unterem Markt. Die Parkplätze sollten vor allem am Oberen Markt maximal beibehalten werden, das Bodenniveau müsse ausgeglichen werden, Barrierefreiheit ist zu schaffen, die Bäume reichen im Wesentlichen aus. Die von der CSU geforderte „Semmeltaste“ solle auf 20 Minuten eingestellt werden im Geltungsbereich Obere und Untere Marktstraße. Die Schotterfläche im Unteren Markt müsse beseitigt werden.

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Markus Ochsenkühn bewertete wie alle Fraktionsmitglieder diese Gesprächsrunde als besonders wertvoll für die Gegenwart und nahe Zukunft. Die CSU will mit dazu beitragen, dass durch Veränderungen im System klar erkennbare Verbesserungen erzielt würden.