24.02.2015 Klare Haltung der CSU zum Ganzjahresbad

Unter Leitung des CSU-Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat, Markus Ochsenkühn, bekräftigte die CSU ihre bisherige Linie zum Ganzjahresbad, dass es eine gemeinsame Lösung mit dem Landkreis geben müsse. Es sei weder vermittelbar noch wirtschaftlich, wenn sowohl Stadt als auch Landkreis jeweils ein eigenes Hallenbad betreiben würden.

Übereinstimmend forderte die CSU-Fraktion daher eine rasche Entwurfsplanung, die daneben einen notwendigen, zusätzlichen Schwimmtrakt berücksichtigt. In enger Kooperation zwischen einem Projektsteuerer, der klare Zielvorgaben brauche, und dem Architekten müsse zügig eine realistische Kostenermittlung erfolgen. Diese müsse sowohl die Baukosten für Bad und Parkgarage als auch die jährlichen Zuschusskosten beinhalten. Das Thema „Wirtschaftlichkeit“ sei eine der ganz wesentlichen Positionen. Gemeinsam mit dem Projektsteuerer müssten die Planungen für das Ganzjahresbad optimiert werden. Insbesondere interne Abläufe, effektive Raumanordnungen mit kurzen Wegen müssten in einigen Punkten wohl verbessert werden. Darauf wurde die CSU auch von verschiedenen Fachleuten hingewiesen.

Politisch müssten sich alle Verantwortlichen der Verwaltung und der Mandatsträger in Stadt und Kreis ihrer Verantwortung bezüglich einer gemeinsamen Lösung bewusst sein. Eindeutig unterstrich CSU-Fraktionsvorsitzender Markus Ochsenkühn daher die Absicht einer baldigen Einigung zwischen Stadt und Landkreis, da der Planungs-Auftrag nunmehr vergeben werden müsse.

Konsens bestand weiter darin, dass ein Ganzjahresbad sowohl von Schulen als auch von Vereinen wie Wasserwacht, DLRG, ASV-Abteilung Schwimmen oder Triathlon auch weiterhin optimal genutzt werden kann. Insbesondere müssten aber für die breite Öffentlichkeit, Familien und Schwimmer die Öffnungszeiten deutlich ausgeweitet werden, betonte Werner Thumann als Mitglied der Projektgruppe „Ganzjahresbad“. Deswegen sei der Bau eines weiteren Schwimmbeckens unverzichtbar.

Stadtrat Ferdinand Ernst forderte, auch ein Augenmerk darauf zu legen, dass in jedem Winter eine Schwimmstätte vorhanden sei. „Es darf nicht so geplant werden, dass das bestehende Hallenbad abgerissen wird und ein neues Bad erst drei Jahre später genutzt werden kann“, so Ernst. Vermutlich müsse es also mehrere Bauabschnitte geben.