07.03.2015 Feierabendseidl in Pölling - Thema Kulturarbeit in den Ortsteilen

Die Kulturarbeit in Pölling und Rittershof standen im Mittelpunkt des „Feierabendseidl“, zu dem der CSU-Ortsverband Pölling eingeladen hatte. Ortsvorsitzende Heidi Rackl konnte dazu den Kulturamtsleiter der Stadt Neumarkt, Herrn Oliver Michelsen, begrüßen.

Zunächst stellte Stadtrat Richard Graf seine Vorstellungen zum „Kulturverein Pölling“ vor, der als Dachorganisation alle Pöllinger Vereine und darüber hinaus auch interessierte Einzelpersonen umfassen soll. Derzeit wird an der Satzung gearbeitet und er rechne damit, dass es im April zur Gründungsversammlung kommen kann. Oliver Michelsen berichtete über die Kulturarbeit der Stadt Neumarkt und informierte auch darüber, dass es beispielsweise für Kleinkunst oder Kabarett derzeit keine geeigneten Räumlichkeiten gibt. Er sehe im geplanten „Pöllinger Kulturstad’l“ eine gute Ergänzung, um auch in diesem Bereich künftig mehr kulturelle Angebote durchzuführen. Diese seien seiner Meinung nach notwendig und hier stimmten die Anwesenden auch völlig mit ein. „Fachkräfte und junge Leute, die man nach Neumarkt locken möchte, schauen zunehmend auf „weiche Standortfaktoren wie das Kulturangebot“, so Heidi Rackl. Man könne auch über eine Stiftung nachdenken, die die Kulturarbeit im Ortsteil zusätzlich mit unterstützt.

Der „Kulturstad’l Pölling“, der als Anbau an das alte Schulhaus geplant wird und der zum geplanten Dorfplatz gehört, soll von der Größe und Sitzplatzanzahl her so konzipiert werden, dass er vielseitig zu nutzen ist und auch bezüglich der Sicherheitsvorschriften in einem Rahmen liegt, der keine zusätzliche Kosten und Aufwand verursacht. Als Betreiber ist der noch zu gründende Verein vorgesehen. „Das wird den Zusammenhalt im Ortsteil stärken und gerade auch für neu zugezogene Bürgerinnen und Bürger vielfältige neue Möglichkeiten der Kommunikation und des Zusammentreffens bringen“, so Stadtrat Richard Graf.