26.05.2017 Glossner-Areal: Erst prüfen, was die beste Nutzung wäre

CSU-Stadtratsfraktion favorisiert Innenstadtlage für Hochschulstandort

Eine belebte Altstadt, auch abends, mit einer hohen Aufenthaltsqualität die durch eine Hochschule bereichtert wird - diese Vision hat die CSU-Stadtratsfraktion, ihr voran der Vorsitzende der CSU-Stadtratsfraktion Markus Ochsenkühn. "Das Glossner-Gebäude wäre eine hervorragende Immobilie für die Stadt. Man könnte hier sicher eine ganze Menge realisieren und die Städtebauförderung nutzen." CSU-OB-Kandidat Richard Graf plädiert für eine Machbarkeitsstudie. "Hier sollten Profis prüfen, welches die beste Nutzung wäre, ob Hochschule oder Wohnräume oder etwas völlig anderes. Eine Hochschule und Wohnräume hätten mehrere positive Punkte: Die zentrale Lage in der Innenstadt wäre für die Hochschule wie auch für Bewohner des Gebäudes ideal, um an die Altstadt angeschlossen zu sein. Damit wäre abends wieder mehr Leben in der Innenstadt und die Umsätze der Geschäfte würden angekurbelt. Zugleich könnte man die vorhandenen Tiefbrunnen im Fall einer Notlage der Wasserversorgung der Stadt nutzen." Das sei nur ein Auszug der Möglichkeiten, die sich biete, wenn die Stadt das Glossner-Gelände und -Gebäude erstehen würden. "Ich könnte mir Studentenwohnungen ebenso vorstellen wie "normale" Wohnungen für Familien. Damit würden wir etwas gegen die drängende Wohnraumnot in Neumarkt tun.", argumentiert Richard Graf.

"Das vorhandene Gebäude würde sich möglicherweise als Hochschulstandort eignen, das wäre eine Lösung, die zu überprüfen ist.", betont Stadtrat Marco Gmelch, der als Referent der Stadt für Bildung / Hochschule aktiv ist und der die bestehenden Pläne eines Hochschulstandorts in Neumarkt vorwärtsbringen möchte. "Der geplante Studiengang "Bio-Management", der für die Stadt angedacht ist, wäre bei dem Vorhaben gleich Programm.", so Gmelch weiter. "Wenn wir vorhandene Ressourcen nutzen, tun wir der Umwelt Besseres als wenn wir abreißen und neu bauen. Doch die Förderungsmöglichkeiten des Projektes müssen noch geprüft werden, damit Kosten und Nutzen in der Waage bleiben.", so Richard Graf