08.12.2017 Die CSU Fraktion begrüßt, dass jetzt endlich ernsthaft über ein Gesamtkonzept Verkehr und Parken nachgedacht und diskutiert werden soll.

Seit Beginn der Planungen für das Ganzjahresbad weist die CSU immer wieder auf die Verkehrs- und Parkplatzsituation im Bereich der Mühlstrasse bis zu den Realschulen hin. Jetzt kommen Umgestaltung Stadtpark und Hochschule dazu. Man dürfe diese Projekte aber nicht für sich alleine sehen sondern als ein gesamtes Konzept da diese räumlich in unmittelbarer Nähe lägen. „Wir begrüßen ausdrücklich eine Hochschule in Neumarkt und auch der Innenstadtstandort bietet für die Neumarkter Altstadt eine große Chance“, so Fraktionsvorsitzender Markus Ochsenkühn. Jetzt sei der Zeitpunkt, über ein sinnvolles zukunftsträchtiges Gesamtkonzept zu diskutieren , wie von den CSU Stadträten Ernst und Ehrensberger sowie Verkehrsreferent Bierschneider in der letzten Stadtratssitzung gefordert. Dieses Konzept solle natürlich nicht nur den Autoverkehr sondern Fußgänger und Fahrradverkehr beinhalten. Der Umgriff müsse vom Ganzjahresbad, wo in der Sandstraße bereits ein Parkdeck angedacht sei, über die Seel- und Remontenstraße und die Mädchenrealschule bis zum Parkplatz „Wunder“ reichen. „Wir dürfen kein Stückwerk schaffen, das uns durch Solitärlösungen im direkten Umfeld neue Probleme aufreisst“, resümierte der CSU-Stadtverbandsvorsitzende und Hochschulreferent des Stadtrats, Marco Gmelch. Man habe bereits im Bereich der Mädchenrealschule im Oktober 2016 im Stadtrat über Verbesserungen der Verkehrssicherheit für die Schülerinnen und Schüler diskutiert. Nun gelte es, Beschlüsse zu fassen, ob oder in wie fern hier Veränderungen erfolgen sollen.

Dazu gehört auch die von Markus Ochsenkühn ins Spiel gebrachte Lösung, die Umgestaltung des Stadtparks in zwei Bauabschnitte zu unterteilen. So könnten der Nord- und der Zentralbereich sowie der Hirschgraben in einem ersten Abschnitt bearbeitet werden. Den Umbau des Parkplatzes Wunder könnte man als 2. Bauabschnitt noch etwas zurückstellen. Die Hochschule solle ja Umgriff von Residenzplatz und Glasergasse angesiedelt werden. Erst wenn der gesamte Raumplan und damit die Größe der Hochschule klar definiert seien, sollte dann die abschliessende Überplanung des „Wunder-Areals“ erfolgen. Der Platz werde möglicherweise für Baustellenmanagement oder auch Hochschul-Einrichtungen benötigt.

Desweiteren glauben wir auch weiterhin, dass unser Antrag von 2016 für ein Parkdeck auf dem Grundstück Ecke Mühlstrasse / Am Evangelienstein eine sinnvolle Option ist. Da auf diesem Grundstück Baumaßnahmen für ein Regenrückhaltebecken geplant sind, sollte unser Vorschlag für ein Parkdeck noch einmal ernsthaft diskutiert werden. Die Vorteile einer effektiveren Nutzung als bei einem ebenerdigen Parkplatz, Verbesserung der Parksituation sowie eine Entschärfung des Park Such Verkehrs liegen auf der Hand. Gerade auch die Kunden und Mitarbeiter der Innenstadt dürften nicht vergessen werden. „Wir wollen eine lebendige Altstadt! Dazu müssen die Menschen auch in die Innenstadt kommen können!“, so stellvertretender Fraktionsvorsitzender Peter Ehrensberger.

Zum Thema Stadtparkneugestaltung erhofft sich die CSU Fraktion, dass Ihre vorgebrachten Bedenken bzgl. der hohen Kosten von 5,4 Millionen ernst genommen und Überlegungen zur Kostenreduzierung im Arbeitskreis gemacht werden.

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