27.03.2018 Kunstpause beim Kunstrasenplatz?

Vereine diskutierten schon vor über einem Jahr ein gemeinsames Vorgehen beim Kunstrasenplatz für Fußballer. Oberbürgermeister lässt Thema hinten runterfallen.

CSU-Stadtrat Hans Pröpster hat schon im Sommer 2016 eine große Lösung zum Thema Kunstrasenplatz in Neumarkt entwickelt. Alle Fußballvereine waren an Bord.

Nach kurzer Diskussion im Stadtrat wurde das Thema in den Arbeitskreis Sport verwiesen. Dort war es im Januar 2017 noch einmal Thema und seither hat man nie wieder etwas davon gehört.

Wie üblich wäre danach eine Information des gesamten Stadtrates von Seiten des Oberbürgermeisters angestanden. Trotz mehrfacher Nachfragen ist dies bis heute nicht geschehen. Diese Verzögerungstaktik der Stadtspitze missachtet den Stadtratsbeschluss und die Arbeit des Arbeitskreises Sport. Schließlich könne man die zehn Vereine und vielmehr die vielen Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen nicht einfach ignorieren.

„Die CSU hebt das Thema wieder auf den Schild und fordert in der nächsten Sitzung einen Bericht aus dem Arbeitskreis sowie eine Aussprache, wie man mit dem Thema Kunstrasenplatz umgehen will“, so CSU Fraktionsvorsitzender Markus Ochsenkühn. Für die CSU ist das Vorgehen dabei klar: Der ursprüngliche Vorschlag von Hans Pröpster, zwei Kunstrasenplätze auf bisher bestehenden Naturrasenplätzen zu bauen sollte realisiert werden. Nicht zuletzt bestehe bereits ein Belegungsschlüssel, der alle Anforderungen der Vereine, die Anzahl der Mannschaften und Spielklassen berücksichtigt. Für CSU-Chef Marco Gmelch ist das „eine faire Lösung für die Fußballer in Neumarkt“.

Gerade jetzt und bei dem Übergangswetter böte ein Kunstrasenplatz für die Kicker die Möglichkeiten, sich optimal auf die Freiluftsaison vorzubereiten. „Das Thema weiter zu ignorieren ist das schlechteste, was wir tun können. Nach über einem Jahr unnötiger Verzögerung muss sich die Stadt dem Thema erneut annehmen“, so Gmelch

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