02.04.2018 Keine Bewegung erkennbar: CSU Wolfstein fordert Anpassung des Bebauungsplans – Straßenausbau dringend notwendig

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbands Wolfstein konnte Ortsvorsitzende Stefanie Meier zahlreiche Mitglieder begrüßen, um gemeinsam auf das vergangene Jahr zurückzublicken und die Weichen für die anstehende, inhaltliche Arbeit zu stellen.

Fleißig diskutierten die Anwesenden über ihren Stadtteil und bemängelten enttäuscht, dass wichtige Anliegen aus den letzten Jahren anscheinend nicht weiter bearbeitet wurden. So erneuerten sie ihre Forderung aus dem Jahr 2011, die Regerstraße solle zeitnah ausgebaut sowie mit einem Fuß- und Radweg versehen werden. Die aktuelle Einbahnstraßenregelung gehöre sich ebenso auf den Prüfstand, da die derzeitige Situation Gefahren für alle Verkehrsteilnehmer berge und nicht zuletzt die Anwohner der Schafhofstraße immens belaste.

Rechtzeitiges Handeln erforderlich

Zudem kritisierte der Ortsvorstand den immer noch fehlenden Gehweg am Grundstück des Wanke-Parkplatzes in der Wolfsteinstraße. Dieses stark frequentierte Stück Weg könne nur durch ein zweimaliges Überqueren der Straße zurückgelegt werden. Als Lösung schlägt die CSU Wolfstein eine Änderung des Bebauungsplans vor, in den der Gehweg eingetragen werden müsste. Die Forderung nach einer Anbringung von Zebrastreifen als kurzfristige Abhilfe, beispielsweise bereits auf der Höhe des Spielplatzes in der Wolfsteinstraße fand bisher keinerlei Gehör.

Eine Anpassung des Bebauungsplans ist nach Ansicht des Ortsverbandes auch für den Bereich Wolfsteinstraße – Brunnenstraße – Rennbühlweg zwingend notwendig. Da die Schlossspiele, die derzeit im alten Sportheim des TSV Wolfstein im Rennbühlweg untergebracht sind, über kurz oder lang in das neue Turnerheim umziehen werden und gegenüber des Friedensparks weitere bebaubare Flächen vorhanden seien, ist ein rechtzeitiges Handeln unabdingbar. In diesem Zuge kämen auch eine Verlegung der Bushaltestelle „Siedlung“ sowie der Bau eines vor Wind und Wetter schützenden Wartehäuschens in Frage. Ein derart durchdachtes Gesamtkonzept werte die Siedlung entscheidend auf, verschaffe mehr Zuzug und sichere langfristig den Bestand der Grundschule Wolfstein. Stadtverbandsvorsitzender Marco Gmelch versprach, die Anliegen der Wolfsteiner CSU zeitnah in die Fraktion einzubringen.

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