Als mittlerweile feste Größe im regionalen Veranstaltungskalender war der Festplatz in Stauf am 1. Mai auch heuer wieder bestens gefüllt. Viele Blicke auf sich zog der kunstvoll-gestaltete Maibaum, der mit seinen ca. 30 Metern bereits von weitem zu sehen ist. Gestiftet von Alexander Gärtner und verziert von Andreas Kopp, bildete er am Donnerstagabend den Auftakt zum Dorffest. Nach dem Aufstellen mithilfe vieler starker Hände ging die Feier mit einem Konzert im Schützenhaus mit der „80er Band“ und „Dammit Rules“ ausgelassen weiter.
Am 1. Mai, dem Festtag „Maria Schutzfrau Bayerns“, zelebrierte Pfarrer Roland Seger, begleitet von der Blaskapelle Dirnhofer, einen Gottesdienst unter weiß-blauem Himmel. „Der 1. Mai ist ein einzigartiger Feiertag für uns in Bayern, und ebenso sind auch der Ort Stauf und seine Bewohner einzigartig“, führte Seger in seiner Predigt aus. Dem guten Wetter war es dann auch zu verdanken, dass bereits beim anschließenden Frühschoppen mit Blasmusik die Tische und Bänke gut gefüllt blieben.
Spätestens am Nachmittag war das Dorffest dann in vollem Gange. Der Sportverein hatte eine übergroße Fußball-Dart-Scheibe aufgestellt, die Burgschützen boten in ihrem modernen Schießstand ein Probeschießen an und die bekannten Staufer Bergesel bildeten den ganzen Tag über einen Anziehungspunkt für Kinder jeden Alters. Die Freiwillige Feuerwehr bewies bei einer eindrucksvollen Schauübung ihr Können. Moderiert von Kommandant Hubert Urban führten die Einsatzkräfte einen Lösch- und Rettungseinsatz in einem simulierten brennenden und verrauchten Nebengebäude am Sportgelände durch. Mit einem reichhaltigen Kuchenbuffet und Unterhaltung mit „D’Wirtshausmusi“ fand auch der Nachmittag einen angenehmen Ausklang. Bei der Maibaumverlosung hatte Kommandant Urban das Glück auf seiner Seite und gewann den Baum.
Die Organisatoren der Vereine, darunter auch der CSU-Ortsverband Stauf, waren rundum zufrieden mit dem Fest und danken herzlich den vielen Helferinnen und Helfern sowie der Stadt Neumarkt für die Unterstützung. (lu)
Foto: Susanne John