Bürger-Beteiligung bei Namensfindung für "Pöllinger Bürgertreff"

„Die CSU steht der Errichtung eines Bürgertreffs in Pölling insgesamt sehr positiv gegenüber“, stellt Fraktionsvorsitzender Marco Gmelch die Haltung der Christsozialen unmissverständlich klar. „Auch die geplante Nutzung der acht Räume durch Bürgerinnen und Bürger auf drei räumlichen Zielebenen – aus Pölling, aus dem gesamten Stadtgebiet Neumarkts sowie aus der umliegenden Region – bietet zahlreiche Möglichkeiten, um ehrenamtliches Engagement zu fördern.“ Dennoch müssten sich gerade die Einwohner und Vereine Pöllings als erste Zielebene mit dem neuen Bürgertreff im Herzen ihres Stadtteils identifizieren – zum Beispiel durch eine Beteiligung an der Namensfindung.

Genau an diesem Punkt sieht jedoch der Pöllinger Stadtrat Richard Graf Probleme: „Der gewählte Projekt-Name ‚Haus des Engagements‘ wird besonders von den Pöllingern als sehr abstrakter und wenig griffiger Fremdkörper ohne konkreten Bezug zum Standort empfunden.“ Als Auslöser für diese Entwicklung sei die fehlende Einbindung der Bewohner und Vereine des Stadtteils in den Prozess der Namensfindung zu nennen. Aus diesem Grund schlägt Graf einen öffentlichen Aufruf an alle Bürgerinnen und Bürger Neumarkts über die Medien vor, um Vorschläge für den künftigen Namen des Bürgertreffs zu sammeln.

Unterstützt wird dieses Vorhaben auch von Bürgermeister Markus Ochsenkühn. Schließlich habe gerade das Beispiel ‚Ganzjahresbad‘ und der damit verbundene öffentliche Prozess der Namensfindung (‚Schlossbad‘) gezeigt, wie wirksam eine breite Bürger-Beteiligung an der Namenssuche sein kann. „Die Bürgerinnen und Bürger erhalten somit die Möglichkeit, sich von Beginn an mit dem Bauvorhaben auseinanderzusetzen, mitzudiskutieren und sich in der Folge nachhaltig mit dem Projekt zu identifizieren“, stellt Ochsenkühn fest. Dem stimmt Graf zu: „Bereits jetzt lässt sich ein breites Interesse der Bevölkerung an der Namengebung für das neue Haus feststellen. Diese Bereitschaft, sich zu engagieren, sollte die Verwaltung unbedingt nutzen – gerade mit Blick auf die Zielsetzungen des gesamten Projekts.“

Fraktionsvorsitzender Gmelch sieht noch einen weiteren Punkt, der für die Bürger-Beteiligung an der Namensfindung spricht: „Im Videoclip der Stadt Neumarkt begrüßt OB Thumann die Zuschauer im ‚Haus des Engagements‘ – und am Schluss werden diese verabschiedet mit den Worten: ‚Bis bald im Pöllinger Bürgertreff‘. Anscheinend ist sich die Stadt beim Namen also selbst noch unsicher.“ Eine entsprechende Umfrage unter den Neumarkter Bürgerinnen und Bürgern sei deshalb umso mehr zu befürworten.

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