In ihrer ersten gemeinsamen Sitzung nach den Kommunalwahlen stimmten sich die nun insgesamt 17 CSU-Stadträte zusammen mit OB Markus Ochsenkühn auf die Arbeit der kommenden sechs Jahre ein. Dazu wählten die Christsozialen ihre künftigen Fraktionsvorsitzenden: Zu drei „vorstands-erfahrenen“ Mitgliedern, die in ihren Funktionen bestätigt wurden, kommt ab sofort ein „frisches Gesicht“ dazu.
So wurde die bisherige Fraktionsspitze um ihren Vorsitzenden Peter Ehrensberger sowie die beiden Stellvertreter Lissy Walter und Ferdinand Ernst einstimmig wiedergewählt. Als neuen dritten „Vize“ – ein solcher steht der Fraktion aufgrund ihrer höheren Anzahl an Mitgliedern zu – beriefen die CSU-Stadträte ebenfalls ohne Gegenstimme Luis Urban in den Vorstand. „Wir wollen damit ganz bewusst der jungen Generation eine Stimme in der Fraktionsspitze geben“, erklärte Ehrensberger diese Wahl.
Anschließend bedankte sich der alte und neue Vorsitzende bei den ausgeschiedenen CSU-Stadträtinnen Elfriede Meier und Pedra Wittmann für ihre langjährige Arbeit in der Stadtpolitik. „Die beiden haben sich große Verdienste um die Stadt Neumarkt erworben. Elfriede Meier agierte über 25 Jahre lang als das ‚soziale Gewissen‘ unserer Fraktion, weil sie alle politischen Diskussionen stets mit viel Empathie und sicherem Gespür für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger begleitet hat. Pedra Wittmann zeichnete sich in ihrer Arbeit – sowohl in den Reihen der UPW als auch während des letzten halben Jahres als Mitglied der CSU-Fraktion – durch großen Sachverstand zu einer unglaublichen Bandbreite an Themen aus“, so Peter Ehrensberger anerkennend. Im Gegenzug hieß der Vorstand die vier neuen Fraktionsmitglieder – Hildegard Naumann, Susanne John, Prof. Dr. Bettina Rau und Bernhard Dörfler – ganz herzlich willkommen.
Danach richtete Ehrensberger seinen Blick in die Zukunft. „Wir als CSU sind überaus dankbar für das tolle Ergebnis bei den Stadtratswahlen und das damit verbundene große Vertrauen in unsere Arbeit. Ein Plus von 60.000 Stimmen und vier Stadtrats-Sitzen im Vergleich zur Kommunalwahl 2020 bedeuten für uns gleichzeitig auch deutlich mehr Verantwortung für die Anliegen der Neumarkterinnen und Neumarkter. Diese Aufgabe wollen wir mit Mut und Optimismus angehen“, so der Fraktionsvorsitzende. In Zeiten zunehmender finanzieller Verpflichtungen auf Seiten der Kommunen gehe es künftig darum, nicht alles möglich zu machen – sondern stets das Richtige zu ermöglichen. „Die stadtpolitischen Entscheidungen der nächsten Zeit werden auf Basis eines Rekord-Haushalts von über 180 Millionen Euro getroffen. Mit diesem Geld gilt es verantwortungsvoll umzugehen – zum Wohle der Stadt Neumarkt und ihrer Bürgerinnen und Bürger“, stimmten Ehrensbergers Stellvertreter Lissy Walter, Ferdinand Ernst und Luis Urban zu. (fb)