CSU-Fraktion fordert "Runden Tisch Mühlstraße"

Eine Vielzahl an Vorschlägen geisterte bereits durch die Medien, wenn es um das Thema „Sichere Verkehrsregelung in der Mühlstraße“ ging. Die CSU-Stadtratsfraktion setzt dem-gegenüber auf einen „Runden Tisch“ aller Betroffenen – zu Gunsten eines ganzheitlichen Verkehrskonzepts rund um die beiden Realschulen und das neue Ganzjahresbad. Schloßweiher in Überlegungen mit einbeziehen.

„Die CSU-Fraktion hat ein gutes und konstruktives Gespräche mit dem Elternbeirat der Knabenrealschule geführt“, berichtet Fraktionsvorsitzender Markus Ochsenkühn. „Dabei haben wir unser Verständnis für die Forderung nach einer sicheren Verkehrsführung im Bereich der beiden Realschulen sowie unsere Unterstützung zum Ausdruck gebracht.“  Allen Beteiligten ist dabei bewusst dass es nicht einfach ist, eine optimale Lösung zu finden. Gerade im Bereich der Kreuzung an der Mädchenrealschule ist aufgrund der Fahrbahnbreite eine Verkehrslösung die Fahrrad-, Fußgänger- und Autoverkehr berücksichtigt nicht einfach.

Für die CSU-Stadträte gehe es jetzt darum, endlich den Verkehr im Bereich um die Schulen, das Ganzjahresbad und die anliegenden Wohngegenden als Ganzes zu betrachten. Ziel könne nur eine Optimierung im Rahmen eines Gesamt-Verkehrskonzepts sein. „Deshalb fordert die CSU-Fraktion den Oberbürgermeister auf, einen runden Tisch mit Vertretern aus Verwaltung, Politik und Schule einzurichten, an dem auch Verkehrsrechtsexperten teilnehmen“. So Marco Gmelch. Innerhalb dieses Gremiums könnten dann verschiedene Lösungsansätze durchgesprochen werden. 

Hier sollte auch der von CSU Stadtrat Robert Renker gemachte Vorschlag geprüft werden, den Radverkehr im Bereich der Mädchenrealschule von der Mühlstrasse wegzunehmen. Stattdessen könnte der Radweg am Schlossweiher entlang geführt werden. Dazu müsste der bisherige Weg am Schlossweiher durch einen breiten Steg erweitert werden.

„Bereits in der Vergangenheit wurde seitens der CSU mehrmals angemahnt, eine großflächige Änderung der Verkehrsregelung wegen des Ganzjahresbades stärker in den Fokus zu rücken. „ so Stadtrat Johann Pröpster.
Dies sei allein deshalb schon notwendig, weil nicht alle bisherigen Einzel-Vorschläge rechtlich problemlos umgesetzt werden könnten. „Die Parteien sollten aufhören, aus der Sorge der Bürger um die Sicherheit in der Mühlstraße ein Wahlkampf-Thema zu machen. Stattdessen müssen alle Beteiligten zügig an einer umfassenden Lösung arbeiten. Denn wenn das Ganzjahresbad seine Pforten öffnet, sollte es natürlich keine Straßenbaustellen mehr ge-ben“, erklärt Markus Ochsenkühn. Aktuell bliebe aber noch etwas Zeit und so könnte sich bei einer guten Lösung auch der Bürgerentscheid erübrigen. 
 

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