CSU-Stadtverband Neumarkt mit neuer Vorstandschaft

Die neue Vorstandschaft des CSU-Stadtverband Neumarkt mit Staatminister Albert Füracker und CSU-Kreisvorsitzende Susanne Hierl, MdB (Foto: Jonas Jezussek)

Zum Ende eines politisch turbulenten Jahres hielt der CSU-Stadtverband Neumarkt seine Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen im Saarlandheim ab. Die Delegierten aus den insgesamt 14 Ortsverbänden wählten dabei die komplette Führungsspitze der Partei neu. Zuvor gab der bisherige Partei- und Stadtratsfraktions-Vorsitzende Marco Gmelch einen Rückblick auf die wichtigsten Partei-Veranstaltungen seit März 2017, dem Beginn seiner Amtszeit als Vorsitzender des CSU-Stadtverbandes. Anschließend stimmten der bayerische Finanz- und Heimatminister Albert Füracker sowie Bundestagsabgeordnete Susanne Hierl die Mitglieder auf das kommende Jahr ein. 

Während Gmelch mit 96,5 % der abgegebenen Delegierten-Stimmen die Bestätigung als Vorsitzender erhielt, wurden mit Florian Basel, Hildegard Naumann und Luis Urban drei seiner insgesamt fünf Stellvertreter neu gewählt – auch Erhard Löwe rückt als Beisitzer neu in das Team der erweiterten Vorstandschaft. Entsprechend bedankte sich Gmelch ausdrücklich bei den nicht mehr angetretenen Andreas Zeitler und Michael Romstöck für ihre bisherige Arbeit als stellvertretende Vorsitzende im CSU-Stadtverband diese weiterhin im CSU-Stadtverband mitarbeiten werden. Wahlleiter des Abends war stellv. Fraktionsvorsitzender und Stadtrat Peter Ehrensberger.

Zuvor hatte der alte und neue Parteivorsitzende in seinem Rechenschaftsbericht einen Überblick über die Aktivitäten des CSU-Stadtverbandes seit März 2017 gegeben – angefangen bei unterschiedlichsten Veranstaltungen im Rahmen von OB-, Stadtrats-, Landtags- und Bundestags-Wahlkämpfen. Gmelch erinnerte aber ebenfalls an die Online-Aktivitäten der Partei während der Corona-Pandemie sowie die Organisation einer Mahnwache und einer Spendenaktion für die Opfer des Ukraine-Krieges im Februar bzw. März 2022 – und blickte dabei auch gleich auf die zu erwartenden Aufgaben des kommenden Jahres voraus. Dieses hält neben einer Reihe von komplizierten politischen Herausforderungen auch die wichtige Neuwahl des Neumarkter Oberbürgermeisters bereit. „Egal, mit welcher Kandidatin oder welchem Kandidaten wir in diese Wahl gehen: Nach 18 Jahren ist es Zeit für einen Wechsel, um mit neuen Ideen die Stadt Neumarkt voranzubringen!“, schloss der Fraktionsvorsitzende des Neumarkter Stadtrat Gmelch seinen Bericht ab. 

Auch die Gäste der Veranstaltung, der Staatsminister und Landkreisabgeordnete des Bayerischen Landtags Albert Füracker sowie die Bundestagsabgeordnete Susanne Hierl, stimmten die Mitglieder auf das kommende Jahr ein. So soll es laut Füracker für Bayern keine neuen Schulden, stattdessen einen solide finanzierten Haushalt geben, der sich mit den aktuellen Krisen und deren Bewältigung beschäftigen müsse. Bayern sei aber noch stark genug, dies zu gewährleisten. Die Regierung in Berlin müsse dazu aber klare Strukturen hinsichtlich der Finanzzahlungen schaffen, pflichtete Hierl den Ausführungen Fürackers bei. Zum Abschluss bedankte sich Marco Gmelch im Namen des gesamten CSU-Stadtverband Neumarkt bei Hierls Vorgänger Alois Karl für dessen langjähriges Engagement im Deutschen Bundestag.

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