Gailler in Pelchenhofen - Wir stehen gut da

Landrat Willibald Gailler in Pelchenhofen

„Wir stehen sehr gut da“, konnte Landrat Willibald Gailler seinen Einblick in die Geschehnisse des Landkreises Neumarkt beginnen. Denn nicht nur im Focus Money Ranking der erfolgreichsten Regionen ist der Landkreis ganz vorne mit dabei, sondern auch gerade die Investitionen des Landkreises tragen Früchte. Der stetige Ausbau des Krankenhauses Neumarkt hat dazu geführt, dass dieses weit über den Kreis hinaus Bedeutung erlangt hat. Zukünftig sind dort ein Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach sowie zwei weitere Operationssäle geplant      . Auch die Bildung ist ein besonderer Schwerpunkt des Landkreises. So wird aktuell auf dem Gelände des vormaligen Standorts des Willibald-Gluck-Gymnasiums das Sonderpädagogische Förderzentrum errichtet. Gemeinsam mit dem Ostendorfer Gymnasium wird hier Inklusion gelebt werden. Darüber hinaus werden durch den Landkreis seit Jahren auch die ländlichen Regionen und die Umweltbildung gestärkt. Zum Beispiel durch die gezielte Förderung der Landschaftspflegeverbände und dem Ausbau des Umweltbildungs- und Regionalentwicklungszentrums Haus am Habsberg. Dieses bietet bereits jetzt ein umfangreiches Kurs- und Bildungsangebot an, das noch ausgebaut werden wird.

Gute Mischung bei den Kandidaten

Auch die Stadtrats- und Kreistagskandidaten konnte man persönlich kennenlernen. Dabei ist eine gesunde Mischung an erfahrenen Amtsinhabern und neuen Kandidaten auf der Liste der CSU zu finden. Die Kandidaten haben sich vorgestellt und ihre Ideen und Überzeugungen für die Stadt und den Landkreis Neumarkt kundgetan. Auch der Pelchenhofener Stadtratskandidat Josef Götz hat seine Schwerpunkte dargestellt. Er steht für die Stärkung des ländlichen Raums in Neumarkt. Dazu gehört sowohl ein durchgehender Radweg von Neumarkt über Pelchenhofen nach Deining sowie die Sanierung von Gemeindeverbindungsstraßen. Diese Projekte sind teilweise seit Jahren beschlossen und die Haushaltsmittel bereitgestellt, jedoch kam es bisher nicht zur Umsetzung. Dies soll nun angegangen und beschleunigt werden. Speziell in Pelchenhofen sieht er das Problem, dass es kaum erwerbbare Bauplätze gibt. So ist die Dorfjugend oft gezwungen sich anderweitig nach Wohnraum umzusehen. Um den Erhalt der intakten Dorfgemeinschaft zu begünstigen, kann beispielsweise ein Baugebiet ausgewiesen werden. So kann eine Abwanderung von jungen Menschen, die essentiell für die Dorfentwicklung sind, vermieden werden.

Ampelsysteme koordiniert schalten

Im Anschluss daran konnte Markus Ochsenkühn, Fraktionsvorsitzender der CSU im Stadtrat, ausführlich über die Arbeit dort berichten. Gerade beim Thema Verkehr ergab sich eine rege Diskussion. So wurde erörtert, dass die ungünstige Ampelschaltung besonders im Bereich Amberger Straße / Kurt-Romstöck-Ring vielen ein Dorn im Auge ist. Ein Grund dafür sind wohl, dass in Neumarkt verschiedene Systeme für Ampeln im Einsatz sind, weshalb das Ziel der Vereinheitlichung von Seiten der CSU Stadtratsfraktion unterstützt wird. Damit kann ich auch eine Verbesserung des fliesenden Verkehrs zu Stoßzeiten erreicht werden. Auch die Anbindung des östlichen Landkreises an den Ring und die Bundesstraßen wurde als Knackpunkt festgehalten, welcher der Verbesserung bedarf. Bezüglich der zukünftigen Stadtentwicklung konnte Markus Ochsenkühn über die voranschreitenden Planungen beim Hochschulstandort in Neumarkt informieren und auf die Bauverzögerungen beim Ganzjahresbad eingehen. Diese geht vor allem auf die Neuausschreibung der Fassade zurück und ist ein hausgemachtes Problem. Dieses hätte durch die stärkere Einbindung des Stadtrates und eine bessere Informationspolitik seitens des Oberbürgermeisters  vermieden werden können. Denn die damals geforderte „Schallschutzfassade“ hätte so gar nicht durch den Stadtrat beschlossen werden müssen.

Eintrag ins "Goldene Buch"

Nach den politischen Themen konnte man mit den anwesenden Kandidaten der CSU persönlich diskutieren und den Abend bei dem ein oder anderen Getränk ausklingen lassen. Zu guter Letzt trug sich Herr Gailler noch in das „goldene Buch“ des CSU Ortsverbandes ein.

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