Hausgemachte Probleme Grund für Verzögerung

Die Eröffnung des Schlossbades verzögert sich bis 2021 – also um ein ganzes Jahr. Hauptgrund ist die Neu-Ausschreibung der Arbeiten für die Fassade. Für die CSU-Stadtratsfraktion um ihren Vorsitzenden Markus Ochsenkühn eine Entwicklung, die durch frühzeitige und weitsichtige Planung unter Beteiligung des Stadtrates hätte vermieden werden können.

Wer sich im Wahlkampf mit einem steuerfinanzierten Bad brüstet, muss zumindest dafür sorgen, dass dieses auch fertig wird. Dass jetzt die Fassade neu ausgeschrieben werden muss, hätte durch ein besseres Zuarbeiten der Bauverwaltung und ein stärkeres Einbinden des Stadtrates seitens des Oberbürgermeisters Thumann vermieden werden können. Die Entscheidung in der Stadtratssitzung vom 28.03.2019 für eine von der Bauverwaltung geforderte „Schallschutzfassade“ wäre nicht nötig gewesen, wenn hier vorab ein besserer Informationsaustausch stattgefunden hätte und man auf Hinweise offen eingegangen wäre.

Vorschlag damals abgelehnt

„CSU-Stadtrat Johann Pröbster hat in der damaligen Stadtratssitzung die Einrichtung einer Tempo 30-Zone in der anliegenden Mühlstraße vorgeschlagen. Durch die verminderte Lärmbelastung wäre die Ausschreibung einer schallisolierten Fassade erst gar nicht notwendig gewesen“, erklärt dazu der CSU-Fraktionsvorsitzende Markus Ochsenkühn.

Diesen Vorschlag hat der OB jedoch als nicht machbar abgetan. Und das, obwohl in der Verwaltung scheinbar das Thema Tempo 20 bzw. 30 schon lange vorher diskutiert worden war. Darüber sei der Stadtrat jedoch nicht informiert worden. Auch der Hinweis des UPW-Stadtrats Franz Düring, dass es eine Alternative brauche, wurde mit dem Hinweis der Bauzeitverzögerung ignoriert.

"Geste der Transparenz"

„Es ist an der Zeit, dass der Oberbürgermeister die Fraktionen über den aktuellen Stand der Bauarbeiten, deren Kostensteigerung, den Stand der Förderung und den neuen Zeitrahmen informiert “, so Fraktionsvorsitzender Markus Ochsenkühn. Es wurde ja schon seit Monaten über eine erneute Verschiebung des Eröffnungstermins gemunkelt, es ist daher lediglich eine Geste der Transparenz wenn der Oberbürgermeister den Stadtrat über den aktuellen Stand der größten Baumaßnahme, die Neumarkt je hatte zeitnah informiert.

Stadtrat Marco Gmelch bekräftigt: „Die CSU steht zum Schlossbad. Und wir stehen für eine vorausschauende Planung.“ So verdeutliche etwa die gerade geführte Diskussion zum Verkehr im Bereich des Bades, wie wichtig die Forderung des Parkdecks an der Sandstrasse durch die CSU war. So kann zumindest etwas Entlastung im Parkbereich erreicht werden. Die zahlreichen Rückmeldungen zeigen, dass sich die Bürgerinnen und Bürger auf das Bad freuen. Deshalb muss nun alles daran gesetzt werden, den Bau des Schlossbades zu einem guten Ende zu bringen.

Bild: Gerald Bast

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